EU-Jugenddialog an der HAK Amstetten
Am 26. Mai fand in in der HAK Amstetten auf Einladung der europäischen Kommission ein EU-Jugenddialog mit Schülerinnen und Schülern statt. Unterstützt und durchgeführt wurde die Initiative durch Moderator und Projektleiter Benedikt Weingartner, Sabine Berger, Vertretung der Europäischen Kommission in Wien, Gabriele Gstettenhofer, Professorin an der HAK Amstetten und Erasmus+-Koordinatorin in der BD Niederösterreich. Europe Direct brachte die Landes-Perspektive als Reflexion auf die diskutierten europäischen Themen ein.

Zielsetzung
Die EU-Jugenddialoge möchten bei jungen Menschen Interesse wecken, sich aktiv mit der Europäischen Union auseinanderzusetzen, um ein (selbst)reflexives Europaverständnis und europapolitische Kompetenzen zu entwickeln. Die Chancen und Möglichkeiten, die Europa jungen Menschen bietet, werden erschlossen und als Angebot zur persönlichen Lebensgestaltung bewusst gemacht.
Die Schulveranstaltungen vermitteln Meinungsvielfalt, fördern den reflektierten Diskurs und wollen eine offene, mündige, urteilsfähige und emanzipierte Zivilgesellschaft auf der Basis der europäischen Werte (Würde des Menschen, Freiheit, Demokratie, Gleichstellung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte) stärken.

Jugendbeteiligung
Im Sinne der EU-Jugendstrategie soll durch solche partizipative Formate die Beteiligung der Jugend am demokratischen Leben und ihr soziales wie bürgerschaftliches Engagement gefördert werden. Gemeinsam will die Europäische Kommission junge Menschen dazu anregen, sich durch die Identifizierung mit den Werten der EU und einer europäischen Identität als aktive und solidarische Bürgerinnen und Bürger für einen positiven Wandel der Gemeinschaften in ganz Europa einzusetzen. Dadurch sollen auch die Auswirkungen von politischen Entscheidungen auf junge Menschen durch den Dialog und der Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse verbessert werden.