Österreichisch-Serbisches Wirtschaftsforum

EXPO 2027 im Fokus des Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforums in Baden

Die Weltausstellung EXPO, die im kommenden Jahr in Belgrad stattfinden wird, war ein zentrales Thema der gestrigen Veranstaltung des Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforums in Baden. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte dabei: „In der EXPO liegt sehr viel Potenzial, das wir gemeinsam nutzen können und werden.“

Das Österreichisch-Serbische Wirtschaftsforum (ÖSWF) ist ein gemeinnütziger, überparteilicher und unabhängiger Verein mit Sitz in Wien. Es vernetzt seit 2010 Unternehmen, Investoren und Entscheidungsträger aus Österreich, Serbien und der Republika Srpska.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner beim Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforum © NLK Khittl

Partnerschaft zwischen Serbien und Niederösterreich

Niederösterreich und Serbien seien seit vielen Jahren eng verbunden, so Landeshauptfrau Mikl-Leitner: „Gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich.“ Auch die Donau sei ein starkes verbindendes Element, meinte sie und verwies hier u. a. auf die Zusammenarbeit im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Donauländer. Über den Wirtschaftsstandort Niederösterreich sagte die Landeshauptfrau: „Wir haben tolle Unternehmerinnen und Unternehmer, die an den Wirtschaftsstandort Niederösterreich glauben, wir haben hervorragende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wir haben in den vergangenen Jahren auch sehr viel in Forschung und Wissenschaft investiert“.  Mit der „Taskforce Wirtschaft“ wolle man „den Weg für Investitionen aufbereiten“, sagte sie, dass man in Zukunft „als Wirtschaftsstandort noch stärker werden“ wolle.

Weiters zu Wort kamen die Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Niederösterreich, Michaela Roither („Für die Industrie ist Serbien ein sehr wichtiger Partner.“) und der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Christian Moser: „Die EXPO ist ein Turbo und ein großes Fenster, das hier aufgehen kann.“ Die Begrüßung erfolgte durch Olivier Scherlofsky im Namen des Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforums, moderiert wurde die Veranstaltung durch Paul Leitenmüller.

© NLK Khittl

Diskussionsrunde

An einer Diskussionsrunde nahmen Simon Ortner (Leiter der Abteilung Internationale und Europäische Angelegenheiten des Amtes der NÖ Landesregierung), Martin Kurschel (Präsident des Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforums), Zoran Subasic (Vizepräsident), Alf Netek (Wirtschaftskammer Österreich) und Eva Maria Abpurg (Prokuristin Beyond Gravity Austria) teil. Kurschel bezeichnete es als „große Mission“, das „wechselseitige Potenzial zu heben“, für Subasic ist die EXPO eine „gute Gelegenheit, denn es werden Millionen Besucher erwartet“, Netek kündigte an, man wolle auf der EXPO „die Leistungsfähigkeit, Vielfalt, Innovation, Kultur und Gastfreundschaft unseres Landes präsentieren“, Ortner verwies auf die „lange Tradition, die Niederösterreich in der internationalen Zusammenarbeit hat“ und nannte etwa die ARGE Donauländer oder die Donauraumstrategie als Beispiele, Abpurg verwies auf die Bedeutung des Österreichisch-Serbischen Wirtschaftsforums als „one-stop-shop“ und als Anlaufstelle für Unternehmerinnen und Unternehmer.