Strategie für Generationsgerechtigkeit

Die Europäische Kommission hat die erste Strategie für Generationengerechtigkeit veröffentlicht.
Das Ziel ist, bei aktuellen Entscheidungen auf EU-Ebene immer auch die Zukunft im Blick zu haben und dafür zu sorgen, dass das Verhältnis zwischen Vorteilen und Belastungen für alle Generationen gerecht bleibt.

Konzept des Generationenvertrags

Im Zentrum der Strategie steht das Konzept des Generationenvertrags, das auf drei Dimensionen beruht:

  1. faire Politikgestaltung durch einen „Jugendcheck“ und die Nutzung von Vorausschauinstrumenten
  2. faire Chancen, um dem Risiko der Diskriminierung aufgrund des Alters entgegenzuwirken
  3. faire Orte, damit die Region, in der man aufwächst, nicht die eigene Zukunft bestimmt

Maßnahmen

Die Strategie enthält verschiedene Maßnahmen, darunter:

  • ein Index für die Generationengerechtigkeit, um Chancen und Lücken zu ermitteln, politische Entscheidungen zu unterstützen und die Generationengerechtigkeit zu fördern
  • ein mehrsprachiges Paket für eine zukunftsorientierte Politikgestaltung, um in allen EU-Mitgliedstaaten in den staatlichen Stellen Zukunftskompetenz aufzubauen
  • die Organisation eines Demografieforums für den Austausch über demografische Entwicklungen

Relevanz für Regionen

Besonders Relevant für Niederösterreich und andere Regionen ist die Initiative „Stimmen der Zukunft“, die gemeinsam mit dem Ausschuss der Regionen ins Leben gerufen werden soll, um das Engagement lokaler und regionaler Gebietskörperschaften für die Zukunftsgestaltung in ihren Regionen zu verstärken

So geht es weiter:

Anfang 2028 soll ein Fortschrittsbericht vorgelegt werden, der Input für den Prozess der Vereinten Nationen für künftige Generationen liefern soll.