Studie zum Wandel der ländlichen Jugend

Das Europäische Jugendportal hat am 27. Februar 2026 eine Studie zum Wandel der ländlichen Jugend in ganz Europa veröffentlicht.

 

Die Studie wurde von der EU Kommission im Rahmen von der „EU-Rat für Europas Jugend Partnerschaft“ durchgeführt und bezieht Daten aus Eurostat und dem Eurobarometer (2019-2023) und einer Umfrage von 2 503 jungen Menschen aus ländlicher Umgebung (18-30 Jahre) in 14 Ländern.

Sie liefert neue Erkenntnisse über die Lebensrealität, die Bedürfnisse und die Herausforderungen junger Menschen in ländlichen Gebieten in ganz Europa.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Die Studie zeigt gemischte Trends: Während immer mehr junge Menschen aus ländlichen Gebieten einen Hochschulabschluss erwerben und immer weniger zu den NEETs zählen, bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen wie der Rückgang der jungen Bevölkerung, Arbeitslosigkeit und geringe Bürgerbeteiligung.
  • Durch politische Reformen und Initiativen der Zivilgesellschaft im Zusammenhang mit der digitalen und ökologischen Wende zeichnen sich vielversprechende Entwicklungen ab, die jedoch nur mit nachhaltiger politischer Unterstützung und Überwachung wirksam sein können.
  • Die Ergebnisse zeigen, dass maßgeschneiderte und integrative Maßnahmen für junge Menschen im ländlichen Raum, eine stärkere Koordinierung zwischen den Interessengruppen und eine bessere Einbeziehung der Perspektiven junger Menschen im ländlichen Raum in nationale und EU-Rahmenwerke notwendig sind, um widerstandsfähige und nachhaltige ländliche Regionen gewährleisten zu können.